Das vielbesuchte Rotwandhaus oberhalb des Spitzingsees im Landkreis Miesbach hat gut zweieinhalb Monate nach dem Fund von Keimen wieder geöffnet. «Die Durststrecke hat ein Ende», teilte das Haus auf seiner Internetseite mit. Das Gesundheitsamt Miesbach habe die Schließungsanordnung aufgehoben. Möglich machte das seit dem Wochenende eine temporäre Wasserversorgung über Container, sagte Anselm Engelmayer, Schatzmeister der für die Hütte zuständigen Sektion Turner-Alpen-Kränzchen des Deutschen Alpenvereins (DAV) auf Anfrage.
Erstmals konnten seit Samstag wieder erste Gäste übernachten. Zunächst seien es etwa ein dutzend Wanderer gewesen - bei vor allem am Sonntag verregnetem Wetter. Nun werde die Zahl langsam gesteigert auf 20 oder 25, sagte Engelmayer. «Wir gehen sukzessive vor. Wir müssen schauen, dass das Wasser reicht.» Insgesamt hat das Haus etwa 80 Schlafplätze.