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Polizei-Zeichen missverstanden: Radler schwer verletzt

Nach einem Missverständnis bei der polizeilichen Verkehrsregelung kam es an einer Kreuzung in München zu einem folgenschweren Zusammenstoß. (Symbolbild) / Foto: Boris Roessler/dpa
Nach einem Missverständnis bei der polizeilichen Verkehrsregelung kam es an einer Kreuzung in München zu einem folgenschweren Zusammenstoß. (Symbolbild) / Foto: Boris Roessler/dpa

Eine ausgefallene Ampel, Polizisten mit Handzeichen und ein verhängnisvolles Missverständnis: In München stößt ein Auto mit einem Fahrradfahrer zusammen.

Ein fatales Missverständnis im Münchner Stadtteil Trudering hat zu einem schweren Unfall geführt. Weil er die Handzeichen eines Polizisten, der den Verkehr regelte, offenbar falsch interpretierte, stieß ein 63-Jähriger auf seinem Fahrrad mit dem Auto eines 34-Jährigen zusammen.

Wegen einer gestörten Ampelanlage wurde der Verkehr zu diesem Zeitpunkt von Beamten der örtlichen Polizeiinspektion geregelt. Laut Polizeiangaben war die Wasserburger Landstraße für den Autoverkehr freigegeben, während für die querende Friedenspromenade Haltepflicht galt. Wie eine Polizeisprecherin schilderte, stand der verkehrsregelnde Polizist in Richtung des Radfahrers in der typischen T-Position mit ausgebreiteten Armen. Dies bedeute «Stopp».

Dieses Handzeichen habe der irische Staatsbürger jedoch missverstanden und die Straße mit seinem Rad überquert. Daraufhin habe der herannahende 34-Jährige eine Kollision im Kreuzungsbereich nicht mehr verhindern können. Bei dem Zusammenstoß zog sich der Radfahrer schwere Verletzungen zu, weshalb ihn der Rettungsdienst in eine Klinik bringen musste. Unverletzt blieben hingegen der Autofahrer sowie ein weiterer Insasse.

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