Nach einem erfolgreichen Test bekommt Bayern sechs weitere Rettungsfahrzeuge für weniger schwere Notfälle. Nach Regensburg werden nun auch die Standorte Ansbach, Dachau, Rosenheim und Würzburg mit dieser neuartigen Kategorie ausgestattet, wie das Bayerische Rote Kreuz in München zur Indienststellung mitteilte. Es sei der nächste Schritt hin zu einem bayernweiten Einsatz, erläuterte Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
Die Spezialautos werden Rettungseinsatzfahrzeuge (REF) genannt. Sie sind anders als Rettungswagen mit nur einem Notfallsanitäter oder einer Notfallsanitäterin besetzt und haben besondere Geräte wie eine Aufstehhilfe für Gestürzte an Bord. Das REF kommt in jenen Fällen ins Spiel, in denen Menschen zwar akute Hilfe benötigen, aber ein Notarzt oder ein Transport zum Krankenhaus voraussichtlich nicht nötig ist. Stellt sich die Lage am Ort doch anders da, wird entsprechend nachalarmiert.