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Kletterer von oberkörpergroßem Stein getroffen

Kletterer von oberkörpergroßem Stein getroffen
Die Kletterer wurden ausgeflogen. (Symbolbild) / Foto: Matthias Bein/dpa
Ein Kletterer will im Wilden Kaiser ein verfangenes Seil lösen. Doch dabei löst er selbst einen Steinschlag aus. Das hat Folgen für eine zweite Seilschaft.

Ein Kletterer aus Deutschland ist im Wilden Kaiser in Tirol von einem herabstürzenden, oberkörpergroßen Stein schwer verletzt worden. Auch sein ebenfalls aus Deutschland stammender Seilpartner kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, allerdings mit leichten Verletzungen. Der genaue Herkunftsort der beiden 45 und 25 Jahre alten Männer lag der Landespolizeidirektion Tirol zunächst nicht vor. 

Stein löste sich und stürzte in die Tiefe

Einem Sprecher zufolge war ein 43 Jahre alter Bergsportler aus dem oberfränkischen Bayreuth am Freitag in einer Mehrseillängen-Tour am Predigtstuhl kurz von der Route abgewichen, um ein verhängtes Seil vom Vortag zu lösen. Als er wieder in die eigentliche Tour einsteigen wollte, löste er den Stein, der eine andere Seilschaft an einem etwa 10 bis 15 Meter darunter liegenden Standplatz traf. 

Die beiden Verletzten wurden vom Rettungsdienst aus der Wand geholt. Auch die beiden unverletzten Kletterer wurden von einem Hubschrauber zu einer Hütte in der Nähe geflogen. Zuerst hatte «Rosenheim24.de» über den Unfall berichtet.

Anspruchsvolle Sportkletterroute 

Die Route «Wo der Hase läuft» ist eine tagesfüllende Herausforderung für exzellente Kletterer. Sie wird im Kletterführer als «sehr gute alpine Sportkletterroute mit anspruchsvoller Absicherung und überwiegend gutem, nur stellenweise nicht ganz festem Fels» charakterisiert.

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