Mehr als ein halbes Jahr nach dem Bergtod von Laura Dahlmeier hat ihr Heimatort Garmisch-Partenkirchen in einer feierlichen Veranstaltung den Kurpark Partenkirchen nach der Ex-Biathletin benannt. Der Park sei stets eine Ruheoase für Einheimische und Besucher gewesen. «Aber mit Lauras Namen bekommt er eine Tiefe und eine Richtung», sagte Bürgermeisterin Elisabeth Koch (CSU). Es solle kein Ort des Verlustes sein, sondern «der Begegnung sein und der stillen Dankbarkeit.»
Freunde, Familie, Politiker aus der Region, Einheimische wie auch zahlreiche Mitglieder des Skiclubs Partenkirchen und der Bergwacht, für die Dahlmeier ehrenamtlich tätig war, waren gekommen. Die Sitzplätze auf den extra aufgestellten Bänken reichten nicht - Hunderte Menschen verfolgten die Veranstaltung, die ausdrücklich keine Trauerfeier sein sollte - sondern «ein Fest für Laura Dahlmeier», wie Moderator Taufig Khalil sagte.
Am Ende setzten die Besucher Kerzen in ein Stück Loipe aus extra von Helfern angekarrtem Schnee - eine leuchtende Spur in der Nacht.