Im Frankenwald wird derzeit untersucht, wie viele Brutpaare des Schwarzstorchs es dort noch gibt. Hintergrund des Projekts: Vor allem der Borkenkäferbefall hat den Bäumen im Frankenwald in den vergangenen Jahren stark zu schaffen gemacht. Möglicherweise hat das auch Auswirkungen auf die Schwarzstörche.
Im Frankenwald im Norden Bayerns leben besonders viele Schwarzstörche - nämlich etwa zehn Prozent der bundesweiten Population, wie das Landesamt für Umwelt mitteilte. Reviere des Schwarzstorchs in der Region waren demnach bereits zwischen 2011 und 2014 kartiert worden. Nun soll untersucht werden, ob die starken Waldverluste der vergangenen Jahre auch zu weniger Schwarzstorch-Revieren geführt haben.