Countdown für die Landesgartenschau im Bayerischen Wald: Gut eine Woche vor der Eröffnung hat Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) das Gelände der Landesgartenschau in Furth im Wald (Landkreis Cham) besucht und sich über den Stand der Vorbereitungen informiert. Die Veranstaltung werde «ein wunderschönes Schaufenster» für Bayern und die Region, kündigte er an. 11,3 Millionen Euro an Fördergeldern seien nach Furth im Wald geflossen.
137 Tage lang - von 22. Mai bis 5. Oktober - dauert die 38. Landesgartenschau. Die Eröffnung übernimmt nach städtischen Angaben Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
Unter dem Motto «Sagenhaft viel erleben» will die Stadt ihren Besuchern Garten- und Landschaftsbau, Blumenpracht, ein Bienenhaus, Kunstwerke und Handwerkskunst sowie regionale Gastronomie bieten. Rund 2.600 Sträucher, 240 Bäume, und fast 150.000 Stauden und Zwiebeln wurden gepflanzt. Auch mit Klimawandel und Trockenheit befasst sich die Schau. Etwa 3.000 Veranstaltungen sind geplant.
Ein Thema zieht sich dabei wie ein roter - konkret: blutroter - Faden durch die Landesgartenschau: der berühmte Drache des Historienspiels «Further Drachenstich». Blumenrabatten seien in Drachenschuppenform angelegt, ein Brückengeländer in Drachenblutrot gestaltet, es gibt eine Drachenhöhle und Führungen, bei denen der 14 Meter lange High-Tech-Roboter-Drache des Festspiels besichtigt werden kann.