Hunderttausende Kraniche machen sich zurzeit auf den Weg in den Süden - und viele überfliegen dabei inzwischen auch Bayern. In diesem Jahr scheine diese Flugroute besonders stark frequentiert zu sein, teilte der Naturschutzverband LBV in Hilpoltstein mit. Warum sich diese Zugroute so etabliert habe, sei nicht eindeutig klar. Vermutlich seien viele Faktoren dafür verantwortlich.
Seit 2008 steigt dem LBV zufolge die Zahl der Kraniche an, die entlang des Alpennordrands ziehen. Diese kommen demnach von Ungarn über Österreich, queren Südbayern in west-südwestlicher Richtung, fliegen entlang der Alpen weiter über Baden-Württemberg und die Schweiz, um dann im Süden Frankreichs zu rasten. Dabei orientierten sie sich über Bayern an den großen Flüssen.