Der Stopp für Bayerns größten Legehennen-Schlachtbetrieb stellt Geflügelhalter nach Angaben des bayerischen Bauernverbands vor große Herausforderungen. Betriebe, die die Ausstallung von Althennen geplant und bereits Junghennen bestellt hätten, müssten nun Alternativen finden, sagte eine Sprecherin. Das sei vor allem für Betriebe mittlerer Größe schwierig.
Wegen des Verdachts auf Tierschutzverstöße hatte die Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV) dem Schlachthof im mittelfränkischen Wassertrüdingen den Betrieb untersagt. Jährlich werden dort etwa 11 Millionen Legehennen und eine Million Mastelterntiere geschlachtet. Täglich werden bis zu 60.000 Legehennen getötet und zu Suppenhühnern weiterarbeitet.