Ein aufmerksamer Passant hat auf einem Wertstoffhof in Oberbayern ein Pantherchamäleon aus einer Styroporbox gerettet. Das Tier namens Lucifer sei möglicherweise wegen gesundheitlicher Probleme in Eichenau nahe München ausgesetzt worden, teilte die Reptilienauffangstation in der Landeshauptstadt unter Berufung auf eine Tierärztin mit. «Behandlungen beim Tierarzt können schnell teuer werden.»
Der Finder sei am Montag durch Kratzgeräusche auf die Styroporbox aufmerksam geworden, als er Kartons abgeliefert habe. Der Mann habe zuerst eine Katze in der Kiste vermutet, dann aber das farbenfrohe Chamäleon entdeckt, das eigentlich auf Madagaskar beheimatet sei. «Nur durch ein Eingreifen in letzter Sekunde konnte das Tier gerettet werden», zitierte die Auffangstation eine Fachtierärztin für Reptilien. «Für Reptilien aus tropischen Regionen kann ein so enormer Temperaturunterschied schnell tödlich enden.»