Die Allgäuer Gemeinde Blaichach hat im März 2024 neun hochgiftige Schlangen bei einer Privatperson sicherstellen lassen. Das könnte sie nun im wahrsten Sinne des Wortes teuer zu stehen kommen. Rund 100.000 Euro Kosten drohen der 5500 Einwohner zählenden Kommune für die Unterbringung der Klapperschlangen und Lanzenottern.
«Weil die Person, bei der die Tiere gefunden wurden, nicht die entsprechenden Genehmigungen hatte, war die Gemeinde gezwungen, die Schlangen sicherstellen zu lassen», erklärte Bürgermeister Christof Endreß (CSU). Die Tiere landeten in einer Auffangstation in München, die Gemeinde unterschrieb für deren Unterbringung und sandte einen Bescheid an den Halter. Der aber wollte nicht bezahlen und klagte beim Verwaltungsgericht Augsburg.