Nicht nur Menschen, auch Wildtieren machen Hitze und Trockenheit zu schaffen. Im Gegensatz zu Menschen können sich diese aber oft nicht an kühlere Orte zurückziehen. Das gilt besonders auch für die Wildtiere in den Siedlungen wie Igel, Eichhörnchen und Vögel, da sich Straße, Plätze und kurz gemähter Rasen schnell aufheizen und Wasserstellen fehlen.
Welche Wildtiere leiden besonders?
Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche haben dem Bund Naturschutz zufolge eine empfindliche Haut und sind auf Feuchtigkeit angewiesen. Wenn Tümpel, Pfützen, Gräben oder Kleingewässer austrocknen, verlieren sie Laichplätze und Rückzugsräume. Für Kaulquappen kann eine Hitzewelle tödlich sein.
Unter der großen Hitze leiden laut dem Naturschutzverband LBV vor allem Arten, die an oder in Gebäuden leben wie Mauersegler, Haussperlinge, Mehlschwalben und Fledermäuse. Deren Quartiere etwa unter Dachvorsprüngen und in Spalten können sich schnell erhitzen - eine tödliche Falle für Jungtiere und Jungvögel, die diese nicht selbstständig verlassen können.