Der wegen des Verdachts auf Tierschutzverstöße eingestellte Legehennen-Schlachtbetrieb im mittelfränkischen Wassertrüdingen bleibt wohl dauerhaft geschlossen. Der Plan, den Betrieb mit neuer Führung wieder aufzunehmen, ist vorerst gescheitert.
Rund 80 Geflügelhalter aus Bayern und Baden-Württemberg sowie mehrere Investoren wollten den Schlachthof kaufen und mit einem neuen Konzept weiterbetreiben. Die dafür nötige Finanzierung sei aber nicht zustande gekommen, sagte Felipe Soto vom Landesverband der bayerischen Geflügelwirtschaft. Eine angestrebte Staatsbürgschaft durch die LfA Förderbank Bayern kam demnach nicht zustande. Zuvor hatte die «Süddeutsche Zeitung» berichtet.