Riesige Felsbrocken, scheinbar zufällig hingeworfen, bilden monumentale Gebilde, dazwischen Höhlen und Schluchten: Das Felsenlabyrinth Luisenburg in Wunsiedel ist so einzigartig, dass es jetzt zu Bayerns zweitem Nationalen Naturmonument wird. Die Verordnung der Staatsregierung tritt am Sonntag (1. Februar) in Kraft.
Die Luisenburg gilt als Europas größtes Felsenlabyrinth. Nach Angaben der Stadt Wunsiedel besuchen jährlich rund 100.000 Menschen das Labyrinth. Früher jedoch war das ganz anders: Wegen der geologischen Gegebenheit sei das Gebiet des heutigen Felsenlabyrinths in früheren Jahrhunderten kaum zugänglich gewesen, habe bis ins 18. Jahrhundert Angst und Schrecken bei der Bevölkerung ausgelöst und «galt als verrufener Ort», heißt es bei der Stadt.