Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) ruft dazu auf, Sichtungen des Gartenschläfers zu melden. Am Freitag beginnt der kalendarische Frühling, und die milden Temperaturen werden in den kommenden Wochen auch die vom Aussterben bedrohten Schlafmäuse wieder aus ihren Nestern locken, wie der BN mitteilte.
12.000 Meldungen aus ganz Deutschland seien seit Start des Meldeportals www.gartenschlaefer.de im Jahr 2020 eingegangen, teilte der Verband mit. In Bayern ist der Gartenschläfer vor allem in Frankenwald, Fichtelgebirge und Steinwald verbreitet. Kleinere Vorkommen gibt es noch am bayerischen Untermain in den Weinbergen und Streuobstwiesen, so der BN. «Für die konkrete Planung von Schutzmaßnahmen ist jeder Nachweis aus diesen Regionen eine große Hilfe.» Auch Totfunde sollen gemeldet werden.