Der Alpensalamander lebt zwar nur in einem kleinen Teil Deutschlands, doch das hat seiner Wahl zum «Lurch des Jahres 2026» nicht geschadet. In den unwirtlichen Gebirgszonen, in denen er vorkommt, sei das lackschwarze Reptil ein echter Überlebenskünstler, teilte die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) mit Sitz im niedersächsischen Salzhemmendorf mit. Der Alpensalamander stehe exemplarisch für die Vielfalt und zugleich Verwundbarkeit alpiner Lebensräume.
In Deutschland bewohnt der Alpensalamander (Salamandra atra) ausschließlich den äußersten Südosten von Baden-Württemberg und den Süden Bayerns. Der von ihm besiedelte kühle und regenreiche Höhenzug der Adelegg ist das einzige Mittelgebirge Baden-Württembergs mit direktem Kontakt zu hochalpinen Lagen. Mit etwas Glück lässt sich der scheue Lurch dort von April bis September beobachten.