Weit und breit ist in diesen Tagen eigentlich kaum eine Blume zu sehen, aber dennoch schwirrt es: Wer statt Schneeflocken im Winter Schmetterlinge beobachtet, soll sich beim Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) in Bayern melden. Das milde Wetter mit zweistelligen Temperaturen könnte Taubenschwänzchen oder Admirale dazu animieren, aktiv zu werden.
«Eigentlich überwintern diese Arten im Mittelmeerraum», erklärte Schmetterlingsexperte Simon Habermann vom Naturschutzverband. «Aufgrund der milder werdenden Winter suchen sie sich aber auch immer häufiger geeignete Quartiere in Bayern und werden bei frühlingshaften Temperaturen aktiv.»