Das Kleeblatt lebt. Der erste Sieg in der 2. Fußball-Bundesliga nach quälend langen 85 Tagen gibt der SpVgg Greuther Fürth wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt. Ein «erstes konkretes» Lebenszeichen sei dieser Dreier, sagte Trainer Heiko Vogel «überglücklich» nach dem 2:1 (0:0) bei lethargischen Kielern. Es sei ein «Lebenszeichen, das mit drei Punkten belohnt» wurde.
Mit nun 19 Punkten stecken die Franken zwar immer noch im Tabellenkeller, die rettenden Ränge sind nach dem ersten Sieg seit Anfang November aber plötzlich ganz nah. «Abstiegskampf ist nicht nur Fußball», erläuterte Vogel nach seinem Premierenerfolg im sechsten Spiel als Fürther Trainer, «sondern auch viel Wille und viel Leidenschaft.»