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Über 20 Gebote für NBA Europe eingegangen – Alba Berlin und FC Bayern Favoriten

Ligachef Silver und die NBA haben große Pläne. (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa
Ligachef Silver und die NBA haben große Pläne. (Archivbild) / Foto: Soeren Stache/dpa

Mehr als 20 Basketball- und Fußball-Clubs haben Gebote für die NBA Europe eingereicht. Alba Berlin und FC Bayern gelten als aussichtsreiche Kandidaten.

Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA hat auf dem Weg zu ihrem Europa-Ableger den nächsten Schritt gemacht. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben mehr als 20 bestehende Basketball- und Fußball-Clubs ihre Gebote für die NBA Europe eingereicht. Dem Vernehmen nach hat sich die Zahl der Gebote seit der letzten Frist Ende März mehr als verdoppelt.

Liga-Funktionär: «Enormes Interesse»

Aus Deutschland gelten Berlin mit Basketballclub Alba und München mit dem FC Bayern, der sowohl im Fußball als auch im Basketball ein Eliteteam stellt, die aussichtsreichsten Anwärter für einen der zwölf festen Startplätze.

Die einzelnen Gebote sollen sich offenbar in einem Bereich zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Euro bewegen. «Wir sind äußerst erfreut über die eingegangenen finalen Angebote für die permanenten Franchises in einer neuen, von der NBA und der FIBA unterstützten Liga in Europa. Sie spiegeln das enorme Interesse und die Dynamik dieses Projekts wider», sagte der stellvertretende Comissioner Mark Tatum, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Was wird aus der Euroleague?

Die NBA Europe soll im Oktober 2027 an den Start gehen und neben den zwölf fixen Startern auch vier über die Champions League qualifizierte Teams vorsehen. Offen ist bislang, wie es mit der Euroleague - bislang die wichtigste europäische Liga im Vereinsbasketball - weitergeht.

NBA-Europachef George Aivazoglou sagte dazu jüngst der Deutschen Presse-Agentur: «Die Gespräche sind nun richtig in Schwung gekommen. Wir werden uns in ein paar Wochen wieder treffen, und dazwischen wird es wahrscheinlich noch den einen oder anderen Austausch geben, aber es gibt noch einiges zu tun.» Aivazoglou betonte aber auch, dass die NBA und der Weltverband Fiba ihre Pläne auch ohne die Euroleague umsetzen würden. 

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