Diesmal hat dem FC Augsburg nicht einmal eine Zwei-Tore-Führung gegen den SC Freiburg zum ersten Sieg im neuen Fußball-Jahr gereicht. Trotz eines Blitz-Doppelschlags zu Beginn einer spektakulären zweiten Hälfte musste sich die Mannschaft von Trainer Manuel Baum mit einem am Ende sogar leicht schmeichelhaften 2:2 (0:0) begnügen. Drei Tage zuvor hatten die Augsburger in der Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin (1:1) in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich kassiert.
«Ich glaube, nicht nur mich, sondern auch die Mannschaft ärgert es», sagte Freiburgs auffälliger Einwechselspieler Niklas Beste bei DAZN zum Ergebnis: «Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir schnell 0:2 zurückliegen nach der Halbzeit.»
Nach einer zähen ersten Hälfte ging's vor 29.160 Zuschauern im zweiten Durchgang so richtig rund. Alexis Claude-Maurice (47.) und Elvis Rexhbecaj (49.) bescherten den Augsburgern ein scheinbar sicheres Tore-Polster.
Dann schlug aber der SC Freiburg zu. Der eingewechselte Yuito Suzuki (60.) hämmerte nach einem Standard einen Volleyschuss unter die Latte. Der frühere Freiburger Michael Gregoritsch klärte nach einer Ecke des gefährlichen Beste erst regelwidrig mit der Hand auf der Linie, im Nachschuss war aber Igor Matanovic (62.) erfolgreich.