Der frühere Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm (40) hat die Vergabe der WM 2034 an Saudi-Arabien kritisiert. «Es ist wichtig, dass Großereignisse in demokratischen Ländern stattfinden», sagte der Weltmeister von 2014 in der Sendung «Blickpunkt Sport» im BR und erinnerte dabei an Olympia in Paris und die EM in Deutschland in diesem Jahr. Lahm war bei der Europameisterschaft selbst Turnierdirektor.
Saudi-Arabien sei zwar in seiner Region «mit 36 Millionen Einwohner das Land mit der größten Bevölkerungsdichte. Sie sind fußballinteressiert. Aber unter anderen politischen Bedingungen würde ich diese WM dann vergeben», sagte Lahm. Man sei auch «im Vereinssport gewohnt, dass demokratisch entschieden wird und das ist in Saudi-Arabien nicht der Fall.»