Es ist der moderne Klassiker des deutschen Basketballs. Auch in diesem Jahr stehen sich das Star-Ensemble von Bayern München und das junge Team von Alba Berlin im Finale um die deutsche Meisterschaft gegenüber. Vor Spiel drei der Serie (1:1) am Mittwoch (20.30 Uhr/Dyn) in der Hauptstadt wird immer deutlicher, welche zentrale Rolle beide Standorte auch in den Plänen der NBA für eine eigene Europa-Liga spielen und welche enormen Konsequenzen dieser Schritt haben könnte. Schon im Herbst 2027 soll die NBA Europe an den Start gehen und die neue Königsklasse des Kontinents werden.
Auch wenn andere deutsche Standorte Interesse gezeigt haben, sagte NBA-Europachef George Aivazoglou zuletzt über Berlin und München: «Wir konzentrieren uns auf die beiden Städte, die wir als die wichtigsten Chancen identifiziert haben.» Alba selbst bekennt sich klar zum Interesse, will sogar eine neue Arena auch mit Blick auf die Liga bauen.
Die Bayern, die in der Euroleague spielen, geben sich öffentlich deutlich zurückhaltender. Einen Start schon 2027 halte er nicht für realistisch, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer dem «Münchner Merkur». «Aus meiner Sicht kann es nur mit der Euroleague gehen, nicht gegen sie», sagte er. Doch wie könnte die geplante Liga den Basketball in Deutschland verändern?