Nach der Niederlage in Unterzahl gegen den FC Bayern München entlud sich der Ärger des FC Augsburg mal wieder am Schiedsrichter. Sportdirektor Marinko Jurendic stellte eine Woche nach einem unberechtigten Handelfmeter, der beim 1:1 in Hoffenheim zum Ausgleich und dem Verlust von zwei Punkten geführt hatte, nach dem 1:3 am Freitagabend sogar den Videobeweis als Hilfsmittel für mehr Gerechtigkeit im Profi-Fußball infrage.
«Dann können wir den VAR auch abschaffen», sagte Jurendic genervt mit Blick auf die durchaus spielentscheidende Gelb-Rote Karte für FCA-Verteidiger Cédric Zesiger nach knapp einer Stunde Spielzeit, als es noch 1:1 stand. Mit einem Mann mehr trafen postwendend Harry Kane und in der Nachspielzeit auch noch Leroy Sané für den Bundesliga-Tabellenführer.