Leichtathletik-Olympiasiegerin Malaika Mihambo blickt dem EM-Start in Birmingham mit gemischten Gefühlen entgegen. Die 32-Jährige sprang in dieser Saison schon über sieben Meter, bei den deutschen Meisterschaften musste sie sich ungewohnter Weise auf Rang zwei einreihen.
«Nach so einem Wettkampf bleibt das kleine nagende Gefühl, das einen anspornt», sagte die Sportlerin von der LG Kurpfalz der Deutschen Presse-Agentur. «Und ich habe oft erlebt, dass ich nach einer nicht ganz gelungenen Generalprobe beim Saisonhöhepunkt besonders gute Leistungen abrufen konnte.»
Im Interview spricht Mihambo über den weiteren Karriereweg, was von ihr nach der Laufbahn bleiben soll - und welche Frage es noch zu beantworten gilt.
Frage: Beim Diamond-League-Meeting in London haben Sie mit 7,05 Metern gewonnen, bei den deutschen Meisterschaften wurden Sie mit 6,63 Metern Zweite. Mit welchem dieser Gefühle blicken Sie Ihrem EM-Start entgegen?
Antwort: Mit einer Mischung aus beiden Gefühlen. Es ist schön zu sehen, dass das Niveau gut ist und die Geschwindigkeit hoch und man viel rausholen kann. Ich habe aber auch von den deutschen Meisterschaften viel mitgenommen, wenngleich ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden war. Nach so einem Wettkampf bleibt das kleine nagende Gefühl, das einen anspornt. Und ich habe oft erlebt, dass ich nach einer nicht ganz gelungenen Generalprobe beim Saisonhöhepunkt besonders gute Leistungen abrufen konnte. Auch wenn es dafür keine Garantie gibt.