Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich hat klargestellt, dass kritische Aussagen von ihm in einer ZDF-Dokumentation über den FC Bayern München nicht das aktuelle Verhältnis zum Verein darstellen. Der 29-Jährige äußert sich darin über die für ihn schwere Zeit der Impf-Debatte während der Corona-Pandemie. In dieser Zeit fühlte sich Kimmich auch vom Club «alleine gelassen». Das habe ihn damals enttäuscht und getroffen.
«Generell ist es zwei, drei Jahre her, zu einer Zeit, wo natürlich auch andere Leute da die Verantwortung hatten», sagte Kimmich nun nach dem 1:1 im EM-Spiel am Sonntagabend in Frankfurt gegen die Schweiz. Damals war der Verein auf der Führungsebene in einem Übergang zu Oliver Kahn als Vorstandschef.
Aktuell habe er vom FC Bayern «noch kein Feedback» auf die ZDF-Doku bekommen. «Wie gesagt, die Aussagen sind von vor zwei, drei Jahren. Das ist das Besondere der Doku, dass es jetzt nicht gemacht wurde mit Aussagen, wie sie heute sind, sondern über die letzten Jahre», erklärte Kimmich. Das Doku-Projekt laufen inzwischen über viele Jahre. «Dementsprechend ist die eine oder andere Aussage aus der Vergangenheit», sagte er.