Julian Nagelsmann hat sich auch aufgrund seiner schlechten Erfahrungen mit dem FC Bayern München gegen eine Rückkehr zum deutschen Fußball-Rekordmeister entschieden. Man habe auch mit dem 36-Jährigen gesprochen, ohne dass es eine finale Szene gewesen sei, sagte Bayerns Sportvorstand Max Eberl am Samstag am Rande des Bundesliga-Spiels beim 1. FC Union Berlin bei Sky. «Und irgendwann hast du halt gemerkt, okay, der Stachel von damals sitzt noch tief. Die Trennung ist noch sehr frisch», berichtete Eberl. Deswegen habe es ihn nicht überrascht, dass Nagelsmann sich für eine Vertragsverlängerung beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Bundestrainer entschieden habe.
Nagelsmann war 2021 von RB Leipzig zum FC Bayern gewechselt und hatte dort einen Vertrag bis 2026 erhalten. Im März 2023 war er dann trotz Einzugs ins Champions-League-Viertelfinale freigestellt und durch Thomas Tuchel ersetzt worden, der zum Saisonende die Bayern verlässt. Nagelsmann ist seit September vorigen Jahres Bundestrainer und hatte am Freitag seinen bis nach der Heim-EM in diesem Sommer gültigen Vertrag bis 2026 verlängert.