Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Fußball-Bundesliga erneut ihre Comebackqualitäten gezeigt. Fünf Tage nach dem hart erkämpften 2:2 im Franken-Derby gegen den 1. FC Nürnberg holte die Mannschaft des neuen Trainers Heiko Vogel am Freitagabend sogar einen 0:2-Rückstand gegen Aufstiegskandidat Hertha BSC auf und belohnte sich beim rassigen 3:3 (1:2) für eine kämpferische Vorstellung.
Zum Auftakt des 16. Spieltags verbesserten sich die Herthaner auf den sechsten Tabellenrang. Die Fürther rückten erstmal auf den 15. Platz vor. «Es ist wichtig, dass wir als Mannschaft zeigen, dass wir immer zurückkommen können», befand Kapitän Branimir Hrgota nach dem turbulenten Unentschieden. «Wir haben die Ruhe behalten und sind zurückgekommen.»
Jeweils nach einer Vorlage von Michaël Cuisance sorgten der frühere Fürther Fabian Reese (33. Minute) und Luca Schuler (36.) für einen Doppelschlag der Berliner. Quasi aus dem Nichts machte mit einer Einzelaktion Hrgota (42.) die Partie vor 12.276 Zuschauern wieder spannend.