Beim Schlusslicht 1. FC Heidenheim tun sich manche Profis offenbar mental schwer mit dem Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga. «Nicht alle können mit der Situation gleich umgehen», sagte Trainer Frank Schmidt vor dem nächsten Abstiegsduell beim FC Augsburg am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN). Aber andere Spieler, «lassen sich davon nicht beeindrucken, krempeln die Ärmel hoch und machen weiter. Und genau auf die Spieler müssen wir jetzt setzen.»
Nur Mainz gelang in ähnlicher Situation noch die Rettung
Allerdings hat Heidenheim mit bislang drei Siegen nicht nur die wenigstens der Liga, sondern stellt mit 19 Toren auch die schlechteste Offensive. Auch gegen den HSV vergab die Mannschaft, in der ein Einsatz von Leonidas Stergiou, Mathias Honsak und Niklas Dorsch in Augsburg fraglich ist, wieder mehrere gute Torchancen. Immerhin: In der Hinrunde gewann der FCH zu Hause mit 2:1 gegen den FCA und zeigte eine seiner besten Saisonleistungen.
Allerdings zeigt eine Statistik, wie bedrohlich die Situation der Schmidt-Elf ist: Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel schaffte es mit 13 oder weniger Zählern nach 21 Saisonspielen nur der FSV Mainz 05 in der Saison 2023/24, den Abstieg zu vermeiden. Mit derselben Punktzahl nach 22 Spieltagen gelang das bisher noch keinem Club.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten