Im juristischen Streit des querschnittsgelähmten früheren Eishockeyspielers Mike Glemser ist eine Einigung gescheitert. Bei einem Gütetermin vor dem Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen in Anwesenheit des ehemaligen Spielers der Starbulls Rosenheim kam es zu keinem Vergleich. Das Gericht setzte in dem Rechtsstreit (21 Ca 470/24) mit einem Streitwert von 822.000 Euro einen Kammertermin an. Wann dieser stattfinden soll, ist noch offen. Es dürfte Monate dauern.
«Wir wollten eigentlich mit der Haftpflicht außergerichtlich verhandeln», bemerkte Glemsers Anwalt Oliver Negele, der sich nach der Verhandlung nicht mehr äußern wollte. «Selbst wenn ich mich auf irgendeine Art vergleichen würde, würde Regress auf meinen Mandanten zukommen», entgegnete der Anwalt des Beklagten Jan Niklas Pietsch, Wolfram Cech.