Trainer Thomas Kleine durfte sich nach der nächsten heftigen Niederlage in der 2. Fußball-Bundesliga wenigstens über Rückendeckung von der sportlichen Leitung freuen. Der fränkische Fußball-Zweitligist hält nach dem 1:4 gegen den Karlsruher SC beim anstehenden DFB-Pokalspiel gegen den Liga-Konkurrenten 1. FC Kaiserslautern am Coach fest.
Erschreckende Defensiv-Statistik
«Das Trainerteam wird am Mittwoch an der Seitenlinie stehen. Und dann versuchen wir, es besser zu machen», sagte Sportdirektor Stephan Fürstner im ARD-Interview. «Ich sehe das Trainerteam tagtäglich mit dem Team arbeiten.», begründete der 38 Jahre alte Fürstner das weitere Vertrauen in Kleine (47).
Die Fürther kassierten nach der Länderspielpause die zweite hohe Niederlage innerhalb von wenigen Tagen. «Im Fußball gehört es dazu, sich die Siege zu erkämpfen, und wir freuen uns drauf, am Mittwoch in einem anderen Wettbewerb uns reinzukämpfen», sagte Kleine.
Das größte aktuelle Problem ist die Abwehrschwäche. Die Franken stellen mit 28 Gegentoren - also 2,8 pro Partie - die Schießbude der 2. Liga. «Wir haben viel zu viele Gegentore. Wie viele sollen wir schießen, um dann auch Spiele mal zu gewinnen?», meinte Fürstner: «Wir müssen uns da schnell weiterentwickeln.» Das Joker-Tor der zunächst auf die Ersatzbank verbannten Kapitäns Branimir Hrgota zum 1:3 in der Nachspielzeit war zu wenig (90.+1).