Ein Unentschieden des Tabellenletzten gegen den Spitzenreiter? Das war der SpVgg Greuther Fürth in diesem Flutlichtspiel der 2. Fußball-Bundesliga nicht genug. «Die Mannschaft ist enttäuscht, dass sie nur einen Punkt geholt hat. Das zeigt, welchen Anspruch sie hat», sagte Trainer Heiko Vogel nach dem 1:1 gegen den FC Schalke. Auf dieser Anspruchshaltung des Teams könne man aber aufbauen, lautete die positive Erkenntnis des Fürther Coachs.
Trainer Vogel: Das kann Energie freisetzen
Dennis Srbeny (12. Minute) hatte die Gastgeber vor 16.126 Zuschauern im ausverkauften Sportpark früh in Führung gebracht. Mit einem Traumtor aus der Distanz glich Dejan Ljubicic (75.) für den Ruhrgebietsclub in der Schlussphase aus. «Es ist schön, dass wir so denken, dass wir heute zwei Punkte verloren haben», sagte Vogel. Er lasse die Enttäuschung ruhig etwas wirken, weil das «zusätzliche Energie» für die kommende Woche freisetze.
Die Fürther bleiben trotz des Punktgewinns Tabellenletzter, dürften sich aber über die couragierte Leistung und den Achtungserfolg freuen. Kurios: Die Franken erzielten insgesamt mit 35 Toren einen Treffer mehr als Spitzenreiter Schalke. Die offensive Qualität ist da. Wenn da nicht die vielen Gegentore wären...