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Erste 1860-Niederlage in Regionalliga: «Selber Schuld»

Erste 1860-Niederlage in Regionalliga: «Selber Schuld»
Für 1860 und Abwehrspieler Gevorgyan setzte es in Burghausen die erste Niederlage. (Archivbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Die Münchner «Löwen» kassieren nach dem Zwangsabstieg die erste Meisterschaftsniederlage. Den Dämpfer brocken sie sich selbst ein, wie der Coach danach deutlich formuliert.

Dass der Ungeschlagen-Lauf des TSV 1860 München in der Fußball-Regionalliga einmal endet, das war zu erwarten. Die Art und Weise der ersten Niederlage beim 1:3 (1:1) bei Wacker Burghausen aber ärgerte die «Löwen» heftig. «Wir sind selber Schuld an der Niederlage», meinte Trainer Alper Kayabunar und haderte: «Wir müssen einfach Tore schießen.»

Tatsächlich vergaben die Sechziger vor 8828 Zuschauern gleich reihenweise gute Chancen. Der verdiente zwischenzeitliche Ausgleich durch Emre Erdogan (39.) reichte nicht, weil Wacker gleich dreimal dank Jannis Turtschan (17.), Maximilian Schuhbauer (76.) und Benedikt Schwarzensteiner (89.) jubelte.

Coach deutlich: «Aus viel sehr wenig gemacht»

Kayabunar sprach danach von «gefühlt» nur drei Torchancen, die die Gastgeber hatten und allesamt verwandelten. «Der Unterschied heute war, dass Burghausen aus wenig viel gemacht und wir aus viel sehr wenig gemacht haben», resümierte der Coach. Gerade in den Phasen vor der Halbzeit nach dem 1:1 und zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte 1860 reichlich Chancen. «Wir müssen mindestens zwei bis drei Tore schießen», sagte Kayabunar.

Als mildernde Umstände können die Sechziger anführen, dass sie von etwas Personalpech gebeutelt waren. Torhüter Vitus Eicher fehlte wegen muskulären Problemen kurzfristig, auch Stammspieler Michael Eberwein musste passen.

Als Siebtplatzierte auf die Wiesn

Der TSV verpasste durch die erste Niederlage nach zuvor neun ungeschlagenen Partien, den dritten Tabellenplatz zu festigen und rutschte auf Rang sieben ab. Der Rückstand auf den drittplatzierten FV Illertissen beträgt aber nur einen Zähler. An der Spitze hat der TSV Buchbach dank eines 1:0-Auswärtssieges bei Verfolger FC Memmingen schon fünf Punkte Vorsprung.

Am Dienstag steht bei den «Löwen» ein gemeinsamer Oktoberfestbesuch samt Treffen mit Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) auf dem Programm. Sich darauf mit einem sportlichen Erfolg einzustimmen, das ist nicht gelungen.

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