Bayerns Sportchef Max Eberl hat die Sperre von einem Spiel für den Münchner Torwart Sven Ulreich nach einem verbalen Aussetzer im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (1:1) kritisiert. «Es ist aus meiner Sicht zu hart», sagte Eberl vor dem Champions-League-Spiel der Bayern bei Aston Villa bei DAZN.
Eberl zog als Vergleich Manchester-City-Star Kevin De Bruyne heran, der vor ein paar Jahren «einen Balljungen übelst beschimpft hatte mit einem schlimmeren Wort. Der hat nur eine Geldstrafe bekommen. Für Ulle jetzt eine Geldstrafe und Spielsperre - finde ich überzogen. Aber wir werden den Ulle nicht alleine lassen, wir stehen das gemeinsam durch.»
Ulreich war zuvor vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes für ein Spiel gesperrt worden. Außerdem muss der Keeper eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro zahlen. Das teilte der DFB mit. Ulreich und der FC Bayern haben dem Urteil bereits zugestimmt.