Es hätte ein ganz bitterer Abend für Luca Philipp und die TSG 1899 Hoffenheim werden können. Ein Blackout des Ersatztorwarts ermöglichte den Würzburger Kickers im DFB-Pokal die frühe Führung. Doch der Erstligist aus dem Kraichgau konnte nicht nur einmal, sondern zweimal gegen den Viertligisten ausgleichen. Und beim 5:3 im Elfmeterschießen war Philipp als Oliver Baumanns Vertreter mit dem gehaltenen Strafstoß gegen Würzburgs Kapitän Dominik Meisel letztlich sogar der Matchwinner.
«Er hat im Spiel nicht super stabil gewirkt, vor allem im eigenen Ballbesitz», sagte Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem Zittersieg in der Auftaktrunde über seinen Keeper. Man habe aber «versucht, ihn zu beruhigen. Nach dem Spiel durfte er die Feier in der Kabine anstimmen.» Das hatte sich der 23-Jährige, der sein Pflichtspieldebüt gab, auch verdient.