Die volle emotionale Wucht nach dem abrupten Ende seiner unglaublichen Champions-League-Reise mit dem FC Bayern München erfasste Thomas Müller erst mit Verzögerung.
Der 35-Jährige hatte im Giuseppe-Meazza-Stadion nach dem bitteren 2:2 im Viertelfinal-Rückspiel gegen Inter Mailand gerade sein TV-Interview beim Streamingdienst DAZN beendet, als die noch im Stadion weilenden Bayern-Fans lautstark seinen Namen skandierten und den Ur-Bayern feierten.
«Ich habe heute keine sentimentalen Momente parat. Aber da hat der Körper reagiert, da hatte ich einen leichten Anflug von Gänsehaut», erzählte Müller später nach dem Duschen in den Katakomben des Stadions.