Lange wollte sich der Bayern-Ehrenpräsident nicht äußern, jetzt tut er es in der berüchtigten Klarheit: Uli Hoeneß hat FIFA-Präsident Gianni Infantino mit markigen Worten für seine jüngsten Pläne und auch die Rotsperren-Posse bei der Fußball-WM kritisiert. «Herr Infantino hat in seinem Leben im Fußball einige Fehler gemacht, aber das war einer seiner größten», sagte er im Interview mit RTL/Sky zur nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump aufgehobenen Rotsperre für US-Stürmer Folarin Balogun.
«Wenn man einen Mann wie Donald Trump entscheiden oder beeinflussen lässt, ob ein Spieler gesperrt wird oder nicht, ist das der Anfang vom Ende, vom Wettbewerb. Und wenn wir so etwas akzeptieren, dann ist es nicht mehr mein Sport. Das ist für mich ein Ding der Unmöglichkeit gewesen», sagte Hoeneß zu der Entscheidung, die in der Fußball-Welt für große Kritik sorgte.