Das Gesundheitsministerium und die Diakonie in Bayern dringen auf ein Gesetz zur Prävention von Selbsttötungen. «Die im Mai vorgestellte nationale Suizidpräventionsstrategie geht zwar in die richtige Richtung, lässt aber entscheidende Aussagen zur konkreten Umsetzung und insbesondere zur Finanzierung der geplanten Maßnahmen vermissen», sagte Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) in München anlässlich des Welttages der Suizidprävention am Dienstag.
Krisen- und Beratungsdienste wollen an diesem Tag auf die Situation von suizidgefährdeten Menschen aufmerksam machen. Geplant ist eine Aktion auf dem Marienplatz in München. 2023 nahmen sich bundesweit 10.304 Menschen das Leben, davon 1.799 in Bayern. Der Freistaat liegt über dem Bundesdurchschnitt.