München (dpa) - Die Rampe zu steil. Die Theke zu hoch. Volle Zelte. Treppen. Für Menschen mit Behinderung und speziell im Rollstuhl wird der Besuch des Oktoberfests trotz deutlicher Fortschritte bei der Barrierefreiheit teilweise noch immer zum Hindernislauf. Eine ganze Reihe von Fahrgeschäften und Attraktionen bleibt für sie unerreichbar.
Monika Burger und Werner Graßl vom Facharbeitskreis Tourismus des Behindertenbeirats München, beide im Rollstuhl, kennen das. Selbst an einem Vormittag unter der Woche: Der Weg durch die Menge ist nicht einfach zu bahnen. Mancher übersieht sie - und stolpert fast über den Rollstuhl.