Die bayerische Start-up-Landschaft boomt. 2025 entstanden im Freistaat 785 neue Wachstumsfirmen, wie eine Analyse des Startup-Verbands zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das waren 247 beziehungsweise 46 Prozent mehr als vergangenes Jahr und so viele wie noch nie. Damit hat Bayern sowohl bei der Gesamtzahl als auch beim absoluten Wachstum die Nase im Bundesländervergleich vorn. Sachsen, Sachsen-Anhalt und das Saarland weisen zwar etwas höhere prozentuale Steigerungen auf, allerdings auf viel niedrigerem Niveau.
Die beiden härtesten Konkurrenten Bayerns im Kampf um die Start-up-Krone waren erneut Nordrhein-Westfalen und Berlin mit 658 beziehungsweise 619 Neugründungen. Beide wuchsen allerdings deutlich langsamer.
Allerdings kann der Freistaat bei den Gründungen pro 100.000 Einwohnern nicht mal ansatzweise mit Berlin mithalten. Dort sind es 16,8, in Bayern nur 5,9. Das reicht bundesweit für Platz 3 - ist aber immerhin der mit Abstand beste Wert eines Flächenlandes. Und geht man auf die Ebene der größeren Städte, liegt München mit 19,3 Gründungen pro 100.000 Einwohnern auf Platz eins. Insgesamt macht die Landeshauptstadt mit 290 Gründungen mehr als ein Drittel des bayerischen Wertes aus. In den Landkreisen München und Starnberg im Speckgürtel gibt es allerdings noch etwas höhere Werte von 25,1 und 19,4 Gründungen pro 100.000 Einwohnern.