Von den rund 295 Millionen Euro staatlichen Fördergeldern für Investitionen in die Energiewende flossen in den vergangenen sechs Jahren nur 1,7 Millionen in die Windkraft und nicht mal eine Million Euro in die auch von der Staatsregierung gerne gelobte Geothermie. Dagegen gingen 191 Millionen Euro und damit der größte Anteil in Wasserstoffprojekte. Dies geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen im bayerischen Landtag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt. Die restlichen knapp 102 Millionen Euro investierte der Freistaat in Solarprojekte, davon ein Großteil in ein längst eingestelltes Batteriespeicherprogramm.
«Diese einseitige Ausrichtung der bayerischen Förderpolitik zeigt den Irrweg der Söder-Aiwanger-Regierung bei der Energiewende. Bei der Geothermie ist es verheerend: Kein einziger Euro seit Ende 2018», sagte der energiepolitische Sprecher der Landtagsgrünen, Martin Stümpfig. Dabei sei diese wichtig für die klimafreundliche Wärmeversorgung. «Und auch bei der Windkraft gibt es nahezu keine Unterstützung durch die Staatsregierung.»