Asien, USA, zahlreiche Auftritte in Europa - die Bamberger Symphoniker geben gut zwei Drittel ihrer Konzerte außerhalb ihrer Heimatstadt. Und seit einigen Jahren geht es bei der Reiseplanung auch um den Klimaschutz. «Die Mobilität des Orchesters ist bei uns der größte Posten, auch was die CO2-Emissionen anbelangt, weil wir als Reiseorchester international unterwegs sind. Das heißt für uns: Wir wollen die Emissionen, die wir auf unseren internationalen Tourneen verursachen, freiwillig kompensieren durch verschiedene Mittel», sagte Intendant Marcus Rudolf Axt der Deutschen Presse-Agentur.
Konkret bedeutet das: Die Symphoniker pflanzen beispielsweise Bäume in Zielländern. Ziel sei es, Projekte zu finden, die von NGOs und Freiwilligen unterstützt werden. «So sehen wir: Das Geld kommt an», sagte Axt. «Was wir jetzt ganz neu im Portfolio haben, ist die Idee unsere Emissionen zu kompensieren, indem wir CO2-Zertifikate in Europa vom Markt nehmen. Wenn wir irgendwo hinreisen, wo es kein offensichtliches Projekt vor Ort gibt, bedeutet das, dass wir Zertifikate aufkaufen, die dann ungenutzt stillgelegt werden.»