Bischöfe ernennt der Vatikan, wer wo Pfarrer wird, bestimmt der Bischof. Und viele Dinge sind sowieso unveränderlich. Mit Demokratie hat die katholische Kirche nicht viel am Hut. Alle vier Jahre dürfen die Gläubigen aber doch wählen. Es geht am Sonntag (1. März) um die Pfarrgemeinderäte. Und, so versichern es die Verantwortlichen, diese Laiengremien sind für mehr zuständig als fürs Kuchenbacken und Grillen am Gemeindefest.
«Die Pfarrgemeinderäte sind eigentlich schon jetzt echte synodale Räte, weil in ihnen die durch die Pfarrgemeinderatswahlen demokratisch legitimierten Repräsentanten der Gläubigen mit den Pfarrern und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammenarbeiten», sagt Christian Gärtner, Chef des Landeskomitees der Katholiken in Bayern.