In den Streit um die Besetzung eines österreichischen Klosters durch drei betagte Nonnen kommt Bewegung: Der für die katholischen Ordensfrauen zuständige Stifts-Leiter Markus Grasl ist bereit, sie weiter in dem Kloster in Schloss Goldenstein bei Salzburg wohnen zu lassen, wie sein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor hatten die «Salzburger Nachrichten» über den Vorschlag berichtet.Auch für die altersgerechte Anpassung des Klosters und die Pflegebetreuung der über 80-jährigen Frauen wäre gesorgt, so der Sprecher. Der Propst stellt jedoch eine Bedingung: Die Nonnen müssten künftig wieder in «Klausur» leben, also das Kloster nur eingeschränkt für ordensfremde Menschen öffnen.