Mehr als 200 Menschen machen mit: Der «lebendige Kreuzweg» durch Ulm und Neu-Ulm zieht jährlich viele Tausend Menschen an. Auf dem Weg über die Donau werden an mehreren Stationen zentrale Szenen der Passionsgeschichte dargestellt. Was hat es mit der Veranstaltung auf sich?
Das ist zu sehen
Mehr als 80 Laiendarsteller spielen in aufwendig gestalteten Kostümen und Kulissen 6 der 14 überlieferten Stationen des Leidenswegs Christi nach. Die mehrstündige Prozession beginnt abends am Rathaus im bayerischen Neu-Ulm. Sie endet mit dem Prozess vor dem römischen Statthalter Pontius Pilatus und schließlich der Kreuzigung Jesu vor dem Ulmer Münster. Begleitet wird der Zug von Musik und kurzen Spielszenen. Auch in anderen deutschen Städten wird der Kreuzweg nachgespielt.