Es schüttet, es donnert und es blitzt gewaltig über der Gillamoos-Festwiese im niederbayerischen Städtchen Abensberg. Während in der Umgebung Rettungskräfte ausrücken, um Keller auszupumpen, geht das politische Wetterleuchten in den Festzelten des wohl größten zusammenhängenden Polit-Frühschoppens der Nation erst so richtig los.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nutzt seinen ersten öffentlichen Auftritt nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland unter weiß-blauem Zelthimmel dazu, seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur für die Union noch einmal zu betonen. «Für mich ist Ministerpräsident das schönste Amt. Aber ich würde mich nicht drücken, Verantwortung für unser Land zu übernehmen», sagt Söder.