Vor seinem Treffen mit Ägyptens Premierminister Mustafa Madbuli hat Bayerns Ministerpräsident die Pyramiden und die Sphinx-Statue von Gizeh besucht. Söder zeigte sich bei seinem Rundgang im Sonnenaufgang tief beeindruckt von der Geschichte Ägyptens und den jahrtausendealten Grabmälern am Rande der Millionenmetropole Kairo. Die Ruhe und Klarheit der Pyramiden würde auch der Politik guttun, sagte der CSU-Chef. Begleitet wurden er und seine Delegation unter anderem vom Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts, Dietrich Raue.
Auf die Frage eines Journalisten nach seinen eigenen Vorstellungen für sein Grabmal sagte Söder, dass er die Frage bereits für sich geklärt habe und auf dem Nürnberger Westfriedhof im Grab seiner Eltern bestattet werden wolle.
Söder ist noch bis Freitag in Ägypten. Präsident Abdel Fattah al-Sisi hatte ihn eingeladen. Neben Madbuli will Söder auch einige ägyptische Minister treffen, darunter Außenminister Badr Abdelatty, mit dem er über die angespannte Lage im Nachbarland Israel sowie die jüngsten Auseinandersetzungen mit dem Iran sprechen will.