Die Kontrollen an den Landgrenzen sollten aus Sicht des Polizeibeauftragten des Bundes, Uli Grötsch, verändert werden. Stationäre Kontrollen, wie es sie seit September 2024 an allen deutschen Landgrenzen gibt, seien «nicht überall der richtige Weg», sagte Grötsch. Mit automatischer Kennzeichenerkennung, Drohnen und flexiblen Kontrollen könnten die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei vielerorts deutlich entlastet werden.
Bei der Ausstattung der Kontrollstellen habe es zwar Verbesserungen gegeben. Mancherorts herrschten aber immer noch Zustände, die den Bundespolizistinnen und Bundespolizisten, die dort bei jedem Wetter ihren Dienst verrichteten, nicht zugemutet werden sollten, findet Grötsch. Ein Beispiel dafür sei Schirnding an der Grenze zu Tschechien, wo es nach wie vor nur mobile Toiletten gebe. Hier sehe er auch die bundeseigene Autobahn GmbH in der Pflicht.