Ein Engagement deutscher Soldaten zur Sicherung eines Friedensplans in der Ukraine gefährdet nach Ansicht von Litauens Präsidenten Gitanas Nauseda nicht die dortigen Pläne zur Stationierung der Bundeswehr in dem baltischen Land. «Ich halte Deutschland für einen sehr starken und verlässlichen Partner und bin überzeugt, dass es möglich ist, eine Friedensmission in die Ukraine zu entsenden und gleichzeitig alle Verpflichtungen gegenüber Litauen zu erfüllen», sagte Nauseda bei seinem Besuch bei der CSU-Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon.
Merz stellte militärische Beteiligung Deutschlands in Aussicht
Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte in dieser Woche nach dem Gipfel in Paris erstmals eine militärische Beteiligung Deutschlands an der Absicherung eines möglichen Waffenstillstands in Aussicht gestellt. «Dazu kann zum Beispiel gehören, dass wir nach einem Waffenstillstand Kräfte für die Ukraine auf benachbartem Nato-Gebiet einmelden», sagte er. Der CDU-Vorsitzende schloss aber auch einen Einsatz auf ukrainischem Territorium nicht aus. Darüber hinaus hat Deutschland schon vor längerer Zeit mit anderen Nato-Partnern Litauen seine Unterstützung vor der russischen Bedrohung zugesichert.
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