Das 23.000-Einwohner-Städtchen Haar bei München ist laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bundesweit am besten versorgt mit Ärzten, Schulen, schnellem Internet und vielen anderen Infrastruktur-Angeboten. Das geht aus dem «IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge» im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris hervor, für den sämtliche knapp 11.000 Kommunen in Deutschland untersucht wurden.
Ausgewertet wurden nach Angaben der IW-Gesellschaftsforschung 17 Indikatoren in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit. Zuerst hatte das Nachrichtenmagazin «Spiegel» darüber berichtet.
Im Vergleich der Flächenländer liegt Nordrhein-Westfalen vorn: Mehr als jede zweite NRW-Gemeinde falle in die Kategorie «sehr gut» versorgt - insgesamt 86 Prozent in eine der beiden Top-Kategorien «sehr gut» und «gut», teilte das IW in Köln mit. Am anderen Ende steht Mecklenburg-Vorpommern: Dort gilt demnach mehr als jede zweite Gemeinde als «sehr schlecht» versorgt. Der Blick auf die Übersichtskarte des IW zeigt, dass auch in Bayern einige Regionen durchaus besser dastehen könnten.