Das Münchner Drohnen-Startup Helsing und der fränkische Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wollen zusammenarbeiten. Die beiden Unternehmen unterzeichneten beim Rüstungsgipfel in Berlin eine entsprechende Absichtserklärung. Ziel der Kooperation ist es, Helsings Drohnenfertigung auszubauen. Zuvor hatte die «Süddeutsche Zeitung» darüber berichtet.
«Die deutschen Autozulieferer können skalieren wie keine andere Industrie und beim Aufbau resilienter Lieferketten zügig unterstützen», sagt der Helsing-Mitgründer und Co-Vorstandsvorsitzende, Gundbert Scherf. «Die Zusammenarbeit mit Schaeffler ermöglicht uns eine schnelle und zuverlässige Massenfertigung.»
Der Vorstandsvorsitzende von Schaeffler, Klaus Rosenfeld, sprach von einem ersten wichtigen Schritt, «um unser Engagement im Verteidigungsbereich auszubauen. Wir setzen dabei auf unsere seit Jahren bewährte Kompetenz und Innovationskraft im Bereich der industriellen Fertigung. Wir wollen so einen Beitrag leisten, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken und gleichzeitig für Beschäftigung zu sorgen.» Schaeffler ist derzeit von der Krise der Autoindustrie betroffen, die einer der wichtigsten Kunden des Unternehmens ist.